Zum Wohle des Kindes arbeite ich mit den Eltern eng zusammen:
Vor Eintritt in die Kindertagespflegeeinrichtung erfolgt zunächst ein Besuch der Eltern mit dem Kind in meinen Räumlichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen. In den Monaten vor Beginn der Eingewöhnung werden diese Besuche wiederholt, damit das Kind bereits mit mir und den Räumlichkeiten vertraut ist. Kurz vor Eintritt in die Eingewöhnungsphase erfolgt ein ausführliches Aufnahmegespräch in dem ich alle wichtigen Informationen (z.B. Ernährungs- und Schlafgewohnheiten, Rituale, Regeln, sonstige Besonderheiten und Bedürfnisse des Kindes, Erkrankungen, etc.) für die Arbeit mit dem Kind aktuell erfasse.
Während der laufenden Betreuung können neben täglichen Tür- und Angel- Gesprächen, in denen kurzfristig Informationen ausgetauscht werden, bei Bedarf auch Einzelgespräche (außerhalb der Betreuungszeiten) vereinbart werden.
Ungefähr alle 6 Monate erfolgt ein ausführliches Entwicklungsgespräch anhand der bis dahin durchgeführten Entwicklungs- und Bildungsdokumentation (falls diese von den Eltern gewünscht wird). Dieser Termin wird ebenfalls außerhalb der Betreuungszeiten liegen (z.B. im Anschluss an die Betreuungszeit).
Die Beobachtung aller Entwicklungsbereiche der Kinder (Motorik, Sprache, soziale und emotionale Entwicklung, Spielentwicklung, Entwicklung im Bereich der Pflege (kleiden, essen/trinken, wickeln/Toilettengang) erfolgt fortlaufend und wird regelmäßig schriftlich vor den Entwicklungsgesprächen mithilfe der „Entwicklungsschnecke“ für U3-Kinder niedergelegt, bedarfsweise auch mit weiteren Entwicklungsbögen („Entwicklungsbeobachtungsbogen für Kleinkinder im 2. und 3. Lebensjahr, modifiziert nach E. Pikler“ der Pikler®-Gesellschaft , „BaSiK U3 – Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen“) sowie durch Fotodokumentation typischer Spielsituationen (sofern die Eltern Ihr Einverständnis gegeben haben). Diese Dokumentation wird mit den Eltern des Kindes während der Entwicklungsgespräche (bei Auffälligkeiten im Entwicklungsverlauf auch früher) besprochen (s. nächster Absatz „Elternarbeit“) und am Ende der Betreuung den Familien ausgehändigt.
Bei gemeinsamen Treffen (Kennenlerntreff vor Betreuungsbeginn in der Regel im Juni, gemeinsame Spielplatzbesuche mit den „Ehemaligen“ im Frühjahr und Herbst) können sich auch die Familien der Tageskinder näher kennen lernen. Diese Treffen finden in der Regel am Wochenende statt.
Nachdem die Kinder sicher eingewöhnt sind, ist es den Eltern bei Interesse möglich, einen Tag in meiner Einrichtung zu hospitieren. Interessierte Eltern, deren Kind (noch) nicht die Einrichtung besucht, können falls die Kapazität besteht ebenfalls hospitieren, sofern die Eltern der anwesenden Kinder einverstanden sind.